Jährliche Archive: 2015

14. Dezember 2015: Nachrichtensender rät zum CMD-Selbsttest

„An hartnäckigen Schmerzen in der Schulter oder im Rücken kann das Kiefergelenk schuld sein. Durch ungleiche Bisshöhen oder nächtliches Zähneknirschen entsteht Druck, der sich auf entfernter liegende Gelenke und Sehnen überträgt“, berichtet der Nachrichtensender n-tv in seinem Gesundheitsmagazin. Ob das Kiefergelenk gestört ist, ließe sich mit einem einfachen Test herausfinden: „Ist der Mund geöffnet, sollten drei Knöchel (Zeige- bis Ringfinger) übereinander in den Mund passen. Wenn nicht, deute das auf eine eingeschränkte Funktion des Kiefers hin, zitiert n-tv aus der Zeitschrift „Naturarzt“.
„Es ist sicher zu begrüßen, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren“, betont Dr. med. dent. Markus Gau. Er konzentriert sich seit vielen Jahren auf die Diagnose und Therapie der craniomandibulären Dysfunktion (CMD) und weiß: „Viele Betroffene leiden jahrelang unter teils gravierenden Beschwerden. Ein Selbsttest kann nur ein erster Hinweis sein. Auch wenn der Selbstversuch nicht auf CMD hindeutet, bedeutet das – leider – keine Entwarnung.“ Zu vielschichtig und individuell ausgeprägt sind die Symptome und Ursachen der craniomandibulären Dysfunktion.
So reichen die Symptome von Schwindel über Tinnitus bis zu Migräne und chronischen Knieschmerzen. Auslöser für die Fehlstellung des Kiefers können schon eine nicht optimal angepasste Füllung, falsch positionierter Zahnersatz oder Zahnlücken sein. „Nur der spezialisierte Zahnarzt kann CMD sicher diagnostizieren und eine ganzheitliche Therapie anbieten“, betont der Zahnmediziner.

Zum Selbsttest von n-tv.de


6. Oktober 2015: Entzündungen im Kieferknochen vermeiden

„Jedes Jahr setzen Mediziner mehr als eine Million Titanstifte in den Kiefer von Patienten. Neue Strategien im Kampf gegen Entzündungen im Knochen sollen die Haltbarkeit der Implantate weiter verbessern“, berichtet der Focus über gemeinsame Anstrengungen von Experten aus Implantologie, Parodontologie und Materialforschung.

So hätten die Forscher nun herausgefunden, dass sowohl weniger widerstandsfähige Titanstifte als auch eine nicht optimale Platzierung im Kiefer zu einer späteren Entzündung führen können. Diese könne den Halt gefährden und auch zum Verlust des Implantats führen. Genauso wichtig sei eine gründliche Untersuchung des Mundraumes auf entzündliche Prozesse und Parodontitis.
„Die Ergebnisse bestätigen uns in unserer Arbeit“, erklärt dazu Dr. med. Stefan Gau, Master of Science für Implantologie. „Wir setzen in unserer Praxis nur auf qualitativ hochwertige Materialien, die ihre Haltbarkeit dauerhaft bewiesen haben.“ Die langjährige Erfahrung des Zahnarztes garantiert indes die optimale Behandlung.
Er verfügt über den höchsten internationalen Abschluss für dieses Fachgebiet. „Zusätzlich ist die Parodontologie einer unserer Schwerpunkte“, ergänzt Dr. Markus Gau. „Wir müssen vor einer Implantation alle Entzündungen und Keime gründlich entfernen. Nur so kann eine optimale Einheilung erreicht werden.“