Kategorie: Aktuell

20. März 2017: Implantat-Forschungsgruppe: immer einen Schritt voraus

Kaum ein chirurgisches Verfahren wird so intensiv weiterentwickelt wie die Implantologie. Dazu bringen sich implantierende Zahnärzte gezielt ein.
„Seit zehn Jahren arbeiten ausgewählte Zahnärzte bei ‚Peers‘ zusammen, einer internationalen Plattform für den Austausch von Erfahrungen, Fortbildung, Forschung und Wissenschaft“, erläutert Dr. Stefan Gau, der die Peers-Regionalgruppe leitet. „Bei unseren regelmäßigen Treffen diskutieren wir neue OP-Methoden und bessere Anwendungsmöglichkeiten.“ Dabei liegt der Fokus nicht nur auf verfeinerten OP-Techniken: „Es geht uns um schonende Verfahren für den Patienten, wie auch um Wege, Komplikationen von vorneherein auszuschließen“, so Dr. Gau.


27. Februar 2017: Cerec: das Zahnersatz-Wunder

3D-Drucker wirken derzeit wie die Lösung vieler Medizinprobleme, weil so „Ersatzteile“ passen gefertigt werden können. „Für uns ist das quasi ein alter Hut“, lacht Dr. Markus Gau. Er entschied schon 2009, dass die Praxis Zahnersatz selbst anfertigt. „Unser System heißt Cerec. Es druckt allerdings nicht – es fräst den Zahn hochpräzise nach dem natürlichen Vorbild.“ Natürlich wirkender Zahnersatz kann mit der intelligenten Technik in nur einer Sitzung abgeformt, hergestellt und eingesetzt werden. „Statt Löffelabdruck und Provisorium benötigen wir nur die Aufnahmen einer speziellen Kamera“, erläutert Dr. Stefan Gau. „Damit genügt ein Termin mit einer Betäubung für die komplette Behandlung.“


7. Januar 2017: Auch die Kleinen müssen zum Zahnarzt

Wenn die Milchzähne durchbrechen, sollten Kleinkinder zum ersten Mal den Zahnarzt besuchen.
„Wir stellen spielerisch den Kontakt her und sind froh, wenn auch die Eltern ihren Kindern keine Ängste einreden“, erläutert Dr. Stefan Gau. Denn Kinderzähne bleiben heute vielfach frei von Karies. „Die Krankenkassen übernehmen zwei Termine für die Individualprophylaxe pro Jahr“, ergänzt der zahnarzt aus Euskirchen. „Dabei zeigen unsere Prophylaxespezialistinnen, welche Zähne das Kind noch nicht perfekt putzt, und geben Tipps für die Zahnpflege.“ Auch die regelmäßige Mineralisierung der Zähnen gehöre dazu. So können Kinder mit gesunden Zähnen aufwachsen – und ganz ohne Angst vorm Zahnarzt.


9. Dezember 2016: Prophylaxe: speziell für Senioren

Im Alter kann die Zahn- und Implantatpflege schwierig werden – etwa, weil die Beweglichkeit der Hände nachlässt.

„Zum Glück gibt es heute gute Alternativen zur Zahnseide“, weiß Dr. Markus Gau. „Entscheidend ist, dass wir Zahnfleisch- und Implantatentzündungen vorbeugen, damit es keine Probleme beim Essen gibt.“ Dazu zeigen die Prophylaxespezialistinnen der Praxis, wie z. B. Interdentalbürsten funktionieren, und stellen ihre Patienten alternative Möglichkeiten vor. „Das Angebot der Hersteller ist mittlerweile groß. So können wir Patienten und Angehörigen gute Lösungen empfehlen.“

Sollte ein älterer Patient schon Zahnfleischprobleme haben, ist eine schnelle und gezielte Behandlung wichtig. „Unbehandelt führen Zahnfleischerkrankungen praktisch immer zum Zahnverlust“, erläutert Dr. Markus Gau. „Außerdem wirkt eine Zahnfleischentzündung wie ein Schwellbrand, der dem gesamten Körper schadet.“


30. November 2016: Noch ein Jubiläum

Ein weiteres Jubiläum freut uns sehr: Am Empfang unserer Zahnarzt-Praxis begrüßt seit 15 Jahren Ina Kisfeld die Besucher.
Sie sorgt nicht nur bei Patienten für gute Laune, sondern auch beim gesamten Team. Dafür danken wir herzlich! Liebe Frau Kisfeld, auf viele weitere Jahre miteinander!


29. November 2016: Eine Zahnarzt-Praxis – drei Jubiläen

Das muss nun wirklich gefeiert werden: Vor 60 Jahren begann Seniorchef Dr. Alfons Gau in Euskirchen, als Zahnarzt zu ar­beiten. Während der Tätigkeit bei Dentist Wichrath stellte er fest, wie sehr ihm Euskirchen ge­fällt – so entschloss er sich zur Grün­dung seiner eigenen Praxis in der Alleestraße. Vor 30 Jahren – schon mit Blick auf die nächste Generation – zog Dr. Alfons Gau in moderne Räume in die Mittelstraße um. „Ich hatte gerade meine Zahn­tech­ni­ker­lehre begonnen und fand es fabelhaft, dass unser Vater uns schon fest für die Nach­folge eingeplant hatte“, erinnert sich Dr. Stefan Gau. Diese Planung wurde tatsächlich Realität: Beide Söhne traten in die Praxis ein; seit 20 Jahren füh­ren Dr. Markus Gau und Dr. Stefan Gau die Praxis gemeinsam.
„Unser Vater hat uns beide in der Assistenzzeit begleitet“, erzählt Dr. Markus Gau. „Das war eine prägende Erfahrung. Doch ebenso wichtig war, dass er danach Vertrauen in uns setzte und sich weitgehend zurückzog.“ Die Zahnmedizin inter­es­siert Dr. Alfons Gau weiterhin: Er hat zwar in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag gefeiert, doch seine Söhne begleitet er gelegentlich noch auf wichtige Fachmessen. „Mit seiner Erfahrung ist er weiterhin wichtiger Ge­sprächs­part­ner und Ratge­ber. Auch den nun abgeschlossenen Pra­xis­um­bau hat er konstruktiv begleitet und
uns wertvolle Hinweise gegeben“, freut sich Dr. Stefan Gau.


14. Dezember 2015: Nachrichtensender rät zum CMD-Selbsttest

„An hartnäckigen Schmerzen in der Schulter oder im Rücken kann das Kiefergelenk schuld sein. Durch ungleiche Bisshöhen oder nächtliches Zähneknirschen entsteht Druck, der sich auf entfernter liegende Gelenke und Sehnen überträgt“, berichtet der Nachrichtensender n-tv in seinem Gesundheitsmagazin. Ob das Kiefergelenk gestört ist, ließe sich mit einem einfachen Test herausfinden: „Ist der Mund geöffnet, sollten drei Knöchel (Zeige- bis Ringfinger) übereinander in den Mund passen. Wenn nicht, deute das auf eine eingeschränkte Funktion des Kiefers hin, zitiert n-tv aus der Zeitschrift „Naturarzt“.
„Es ist sicher zu begrüßen, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren“, betont Dr. med. dent. Markus Gau. Er konzentriert sich seit vielen Jahren auf die Diagnose und Therapie der craniomandibulären Dysfunktion (CMD) und weiß: „Viele Betroffene leiden jahrelang unter teils gravierenden Beschwerden. Ein Selbsttest kann nur ein erster Hinweis sein. Auch wenn der Selbstversuch nicht auf CMD hindeutet, bedeutet das – leider – keine Entwarnung.“ Zu vielschichtig und individuell ausgeprägt sind die Symptome und Ursachen der craniomandibulären Dysfunktion.
So reichen die Symptome von Schwindel über Tinnitus bis zu Migräne und chronischen Knieschmerzen. Auslöser für die Fehlstellung des Kiefers können schon eine nicht optimal angepasste Füllung, falsch positionierter Zahnersatz oder Zahnlücken sein. „Nur der spezialisierte Zahnarzt kann CMD sicher diagnostizieren und eine ganzheitliche Therapie anbieten“, betont der Zahnmediziner.

Zum Selbsttest von n-tv.de


6. Oktober 2015: Entzündungen im Kieferknochen vermeiden

„Jedes Jahr setzen Mediziner mehr als eine Million Titanstifte in den Kiefer von Patienten. Neue Strategien im Kampf gegen Entzündungen im Knochen sollen die Haltbarkeit der Implantate weiter verbessern“, berichtet der Focus über gemeinsame Anstrengungen von Experten aus Implantologie, Parodontologie und Materialforschung.

So hätten die Forscher nun herausgefunden, dass sowohl weniger widerstandsfähige Titanstifte als auch eine nicht optimale Platzierung im Kiefer zu einer späteren Entzündung führen können. Diese könne den Halt gefährden und auch zum Verlust des Implantats führen. Genauso wichtig sei eine gründliche Untersuchung des Mundraumes auf entzündliche Prozesse und Parodontitis.
„Die Ergebnisse bestätigen uns in unserer Arbeit“, erklärt dazu Dr. med. Stefan Gau, Master of Science für Implantologie. „Wir setzen in unserer Praxis nur auf qualitativ hochwertige Materialien, die ihre Haltbarkeit dauerhaft bewiesen haben.“ Die langjährige Erfahrung des Zahnarztes garantiert indes die optimale Behandlung.
Er verfügt über den höchsten internationalen Abschluss für dieses Fachgebiet. „Zusätzlich ist die Parodontologie einer unserer Schwerpunkte“, ergänzt Dr. Markus Gau. „Wir müssen vor einer Implantation alle Entzündungen und Keime gründlich entfernen. Nur so kann eine optimale Einheilung erreicht werden.“