» AktuellGemeinsam für starke Zähne: Zahnarzt Dr. Markus Gau und Zahnarzt Dr. Stefan Gau, M.Sc.

Kategorie: Aktuell

2. Oktober 2019: Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündung: Wann hilft Homöopathie?

Zahnprobleme scheinen immer dann aufzutreten, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Wer möchte schon Zahnschmerzen im Urlaub oder eine lästige Zahnfleischentzündung?
Wer sich etwa scheut, am Urlaubsort den Zahnarzt aufzusuchen oder keine Medikamente nehmen kann, dem hilft vielleicht die Homöopathie bis zur Rückkehr. Dr. Stefan Gau: „Naturheilverfahren und Homöopathie können ermöglichen, Zahnprobleme übergangsweise zu lindern. Das kann auch in Schwangerschaft und Stillzeit helfen, wenn herkömmliche Schmerzmittel tabu sind.“
Bei Zahnschmerzen kann nach seiner Erfahrung eine homöopathische Behandlung helfen: „Bewährt haben sich Apis D12 oder Arnica D12. Sie kann man auch nach einem größeren Eingriff zur Linderung einnehmen.“ Zudem solle sich der Patient schonen.

Bei Apthen wisse die Homöopathie ebenfalls Rat: „Hier hilft vielen Patienten Apis/Belladonna cum Mercurio.“
Mercurius solubilis eigne sich grundsätzlich bei akuten Entzündungen – „aber bitte nach Rücksprache mit einem Heilpraktiker oder Arzt!“
Wenn die Beschwerden nicht nach wenigen Tagen abklingen, sollte immer ein Zahnarzt helfen!


9. September 2019: Schwarze Zahnpasta macht keine weißen Zähne

Aktivkohle gilt seit einiger Zeit als Zaubermittel beim „Detox, also dem Entgiften des Körpers. Gesichtsmasken werden im Zuge dieser Entwicklung ebenso eingefärbt wie Smoothies und Zahnpasta.
Doch gerade bei Zahnpasta sei das keine gute Idee: „In den wenigsten Aktivkohle-Zahnpasten ist zusätzlich Fluorid enthalten“, so Dr. Stefan Gau. „Wer damit zu häufig putzt, kann zum einen den Zahnschmelz regelrecht abreiben. Wenn dieser weniger wird und zum anderen Fluorid als wichtiger Baustein für feste Zähne fehlt, kann die Folge eine Karieserkrankung sein. Zudem kann es zu unangenehmen Zahnfleischentzündungen kommen.“
Sein Rat: „Statt irgendwelchen Moden zu folgen und sich quasi sich ein halbes Kohlenbergwerk in den Mund zu kippen, sollte man sich besser vom Zahnarzt beraten lassen, was den eigenen Zähnen guttut.“ Auch wenn das vielleicht nicht allzu „hipp“, sondern einfach nur vernünftig ist …


23. August 2019: Spiel, Satz & Spende: Dr. Markus Gau sucht Gegner

Wer tritt an gegen den früheren Tennis-Bundeligaspieler Dr. Markus Gau und gewinnt den „Pott“ für seinen Verein?

„Ich trete gegen bis zu sechs Gegner pro Jahr an“, erklärt Dr. Markus Gau seine Aktion „Spiel, Satz & Spende“. „Jeder Spieler sagt mir vorab, für welchen gemeinnützigen Verein er antritt und Spenden sammeln möchte. Für zwei durchgespielte Sätze erhält der Verein in jedem Fall eine Spende von 100 Euro, ganz gleich, wie das Match ausgeht.“

Doch dabei sein ist in diesem Fall nicht alles. Einsatz und Spielergebnis des Gegners zählen ebenfalls und können die Vereinskasse zusätzlich füllen: „Dem Verein meines stärksten Gegners spende ich nach Abschluss der sechs Spiele zusätzlich 300 Euro.“ Dafür zählt – wie sollte es anders sein – natürlich das Resultat der gespielten Sätze. Gewinnt jeder Spieler einen Satz, fällt die Entscheidung ganz klassisch im dritten Satz.

„Ich freue mich auf spannende Spiele und interessante neue Begegnungen“, so Dr. Markus Gau. Einmal monatlich wird sein Praxisteam ihm einen Gegner zulosen. „Ich bin gespannt, wer die Einladung annimmt und mir ein spannendes Match liefert.“

Ehrensache, dass Dr. Gau für die Platzreservierung und das Getränk danach sorgt.

Nun hofft das Praxisteam auf viele interessante Bewerbungen – hoffentlich auch für Vereine, die andere Schwerpunkte als den Sport haben!

Bewerbungen bitte hier


22. Juli 2019: Was bitte sind „Kreidezähne“?

30 Prozent der Zwölfjährigen haben eine Mineralisationsstörung des Zahnschmelzes (MIH).
Kreidezähne
„Kreidezähne“ sind ein junges Phänomen. Betroffen sind manchmal Milchzähne, vor allem aber die bleibenden Zähne. Sie sind gelb und braun verfärbt, weich und porös. Noch sind die Ursachen nicht eindeutig geklärt.

Die Erkrankung ist nicht erblich, sondern wird offensichtlich durch Umwelt und Ernährung ausgelöst. Dr. Stefan Gau ist Zahnarzt in Euskirchen und informiert zum Stand der Forschung: „Chemische Verbindungen in Weichmachern sind offenbar das Problem. Deshalb raten wir Eltern, Kunststoffe möglichst zu meiden, weil darin Weichmacher enthalten sind. Das gilt für Spielzeug ebenso wie für Verpackungen.“ Besonders problematisch seien die sogenannten „Quetschies“: „Diese Nuckelbeutel mit Fruchtmus führen dazu, dass Kinder besonders lange Kontakt zu Kunststoff haben. Zudem schadet ein Übermaß von Fruchtsäure und -zucker den Zähnen.“
Eine Therapie sei nur teilweise möglich. „Sie basiert auf regelmäßiger Prophylaxe mit Fluoridlack, ergänzt um eine Fissurenversiegelung, später auch Füllungen und Kronen.“


3. Mai 2019: Zahnersatz richtig pflegen

Zahnersatz ist überaus langlebig. „Allerdings nur, wenn er exakt passt und regelmäßig gepflegt wird“, weiß Dr. Stefan Gau.
Während die Zahnärzte auf die Passgenauigkeit achten, kommen die Pflegetipps von den Prophylaxespezialistinnen der Praxis: „Sie sehen, ob die Reinigung zu Hause bereits gut funktioniert, und können gezielt helfen.“
Dabei geht es um die Ausstattung ebenso wie um die Technik: „Wir zeigen bei der Prophylaxe ganz konkret, wie sich auch schwer zugängliche Bereiche – etwa unter einer Brücke oder am Implantat – reinigen und entzündungsfrei halten lassen“, erläutert Prophylaxehelferin Biljana Vesic.


5. April 2019: Zähneknirschen: in Ordnung, störend oder schädlich?

„Als ich so unfair behandelt wurde, habe ich mit den Zähnen geknirscht.“ Eine Redensart, die viel verrät – denn Zähneknirschen ist für viele Menschen ein Weg, Stress zu verarbeiten.
Vor allem nachts spannen sich die Kaumuskeln so stark an, dass die Kräfte auf den Zähnen bis zu sechsmal höher sein können als beim normalen Kauen.
„Wenn Kinder nachts knirschen, ist das meist harmlos“, weiß Dr. Markus Gau. „Fachleute vermuten, dass sie ihre Zähne ‚abschmirgeln‘ und so das tagsüber Erlebte im Schlaf verarbeiten.“
Wenn Jugendliche und Erwachsene knirschen, dann gefährdet das Zähne und Zahnersatz.
Dr. Gau: „Wichtig ist ein vertrauensvolles Gespräch, bei dem wir vorhandene Beschwerden ermitteln und Therapiemöglichkeiten besprechen. Häufig hilft eine Kombination gezielter Physiotherapie mit einer speziellen Zahnschiene. So spürt der Patient meist schnell eine Entlastung.“


15. März 2019: Zahn-Implantate können sogar wie ein „Mini-Lifting“ wirken

Solche Fälle gibt es im Beratungsalltag der Zahnärzte Gau immer wieder: Eine Patientin ist sich nicht sicher, ob ihr schöne neue Schneidezähne wichtiger sind als ein Lifting.
„Wir sind froh, wenn Patienten ihre Überlegungen so ehrlich formulieren“, berichtet Dr. Stefan Gau. In diesem Fall profitierte vor allem die Patientin: Dr. Gau erklärte ihr, wie sich der Wunsch nach neuen Frontzähnen und nach einer „frischeren“ Optik verbinden lässt.
„Dazu muss man wissen, dass auch die Frontzähne früher oft durch eine Brücke ersetzt wurden“, erklärt Dr. Gau. „Dadurch wurde der Knochen unter der Brücke nicht mehr belastet und hat sich zurückgebildet – mit der Folge, dass die gesamte Mundpartie eingefallen wirkte.“
„Der Dame habe ich zu einer Lösung mit Zahn-Implantaten geraten. Die Implantate übernehmen die Funktion der Zahnwurzel, sodass der Kieferknochen weiterhin belastet wird. Das Ergebnis ist so natürlich wie möglich – in der Funktion wie in der Optik. Die Lippen wirken voller und es entsteht ein frischerer Gesamteindruck. Auf ein Lifting hat die Dame nach der Behandlung verzichtet.“
Mehr dazu: drs-gau.de/implantat


5. Februar 2019: Hinter den Kulissen

Sie ist unser „Zahlenmensch“: Susanne Schmidt kümmert sich um Kostenpläne und die Abrechnung. Seit 2013 bereichert sie die Praxis und schätzt als vierfache Mutter die unabhängige Arbeit und die Flexibilität, die ihr die Praxisarbeit ermöglicht. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport und singt seit Jahren mit Leidenschaft im Chor. „Das Singen verschafft mir einen entspannenden Ausgleich zu Arbeit und Familie.“


5. Februar 2019: Antibiotika: Was sich ändern muss. Was machbar ist.

Bis heute kann die Menschheit Paul Ehrlich, Alexander Fleming und den anderen „Vätern“ der Antibiotika für ihre Forschungsarbeit dankbar sein.
„Heute beschäftigen uns jedoch weniger Berichte über Therapien, sondern Nachrichten über resistente Erreger“, bedauert Zahnarzt Dr. Markus Gau.

„Leider tragen auch unseren deutschen Zahnarztkollegen zum Problem bei: Sie verschreiben fast zehn Prozent der Antibiotika, obwohl einige der Präparate wegen riskanter Nebenwirkungen in der Kritik stehen. Das geschieht, weil sie häufig auf die Bestimmung des Erregers verzichten. Dadurch therapieren sie zu oft unpassend. Ein weiteres Problem: Zahnärzte wissen noch zu wenig über Resistenzen und kümmern sich nicht um alternative Behandlungsmethoden.“

Dr. Markus Gau setzt sich daher seit Jahren für Zahnfleisch-Behandlungen ohne Antibiotika ein: „In den meisten Fällen gelingt uns das auch. Wir sind heute in der Lage, eine Parodontitis so zu behandeln, dass kaum noch Erreger im Mund verbleiben. Dadurch kann ein gesundes Gleichgewicht entstehen, bei dem ‚gute‘ Bakterien die gefährlichen Erreger in Schach halten.“

Notwendig seien eine exakte Diagnose, die gezielte Behandlung mit der innovativen photodynamischen Therapie und eine individuell abgestimmte Nachsorge: „Wir wissen, dass wir damit dem Teufelskreis aus Parodontitis und Antibiotika eine sanfte, erfolgreiche Therapie entgegensetzen können.“

Mehr dazu: drs-gau.de/parodontitis


6. Dezember 2018: Datenschutz „in aller Munde“

Europaweit gibt seit diesem Jahr eine neue Datenschutz-Grundverordnung. Sie stärkt die Rechte von Verbrauchern und Patienten, indem sie mehr Transparenz zum Umgang mit Daten herstellt.
„In der Übergangszeit bedeutet das einigen Aufwand. Auch von unseren Patienten benötigen wir zur Verarbeitung ihrer Daten neue Einwilligungen“, erklärt Dr. Markus Gau.
Zahnärzte und Verwaltungsteam haben den Umgang mit Patientendaten in der Praxis mit dem neuen Recht abgeglichen. „Die Datensicherheit für die Patienten wird dadurch höher, Fehlerquellen beseitigt – und das ist auf jeden Fall sinnvoll.“