Aktuell Archive - Gemeinsam für starke Zähne: Zahnarzt Dr. Markus Gau und Zahnarzt Dr. Stefan Gau, M.Sc.

Kategorie: Aktuell

5. April 2019: Zähneknirschen: in Ordnung, störend oder schädlich?

„Als ich so unfair behandelt wurde, habe ich mit den Zähnen geknirscht.“ Eine Redensart, die viel verrät – denn Zähneknirschen ist für viele Menschen ein Weg, Stress zu verarbeiten.
Vor allem nachts spannen sich die Kaumuskeln so stark an, dass die Kräfte auf den Zähnen bis zu sechsmal höher sein können als beim normalen Kauen.
„Wenn Kinder nachts knirschen, ist das meist harmlos“, weiß Dr. Markus Gau. „Fachleute vermuten, dass sie ihre Zähne ‚abschmirgeln‘ und so das tagsüber Erlebte im Schlaf verarbeiten.“
Wenn Jugendliche und Erwachsene knirschen, dann gefährdet das Zähne und Zahnersatz.
Dr. Gau: „Wichtig ist ein vertrauensvolles Gespräch, bei dem wir vorhandene Beschwerden ermitteln und Therapiemöglichkeiten besprechen. Häufig hilft eine Kombination gezielter Physiotherapie mit einer speziellen Zahnschiene. So spürt der Patient meist schnell eine Entlastung.“


15. März 2019: Zahn-Implantate können sogar wie ein „Mini-Lifting“ wirken

Solche Fälle gibt es im Beratungsalltag der Zahnärzte Gau immer wieder: Eine Patientin ist sich nicht sicher, ob ihr schöne neue Schneidezähne wichtiger sind als ein Lifting.
„Wir sind froh, wenn Patienten ihre Überlegungen so ehrlich formulieren“, berichtet Dr. Stefan Gau. In diesem Fall profitierte vor allem die Patientin: Dr. Gau erklärte ihr, wie sich der Wunsch nach neuen Frontzähnen und nach einer „frischeren“ Optik verbinden lässt.
„Dazu muss man wissen, dass auch die Frontzähne früher oft durch eine Brücke ersetzt wurden“, erklärt Dr. Gau. „Dadurch wurde der Knochen unter der Brücke nicht mehr belastet und hat sich zurückgebildet – mit der Folge, dass die gesamte Mundpartie eingefallen wirkte.“
„Der Dame habe ich zu einer Lösung mit Zahn-Implantaten geraten. Die target=”_blank”>Implantate übernehmen die Funktion der Zahnwurzel, sodass der Kieferknochen weiterhin belastet wird. Das Ergebnis ist so natürlich wie möglich – in der Funktion wie in der Optik. Die Lippen wirken voller und es entsteht ein frischerer Gesamteindruck. Auf ein Lifting hat die Dame nach der Behandlung verzichtet.“
Mehr dazu: drs-gau.de/implantat


5. Februar 2019: Hinter den Kulissen

Sie ist unser „Zahlenmensch“: Susanne Schmidt kümmert sich um Kostenpläne und die Abrechnung. Seit 2013 bereichert sie die Praxis und schätzt als vierfache Mutter die unabhängige Arbeit und die Flexibilität, die ihr die Praxisarbeit ermöglicht. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport und singt seit Jahren mit Leidenschaft im Chor. „Das Singen verschafft mir einen entspannenden Ausgleich zu Arbeit und Familie.“


5. Februar 2019: Antibiotika: Was sich ändern muss. Was machbar ist.

Bis heute kann die Menschheit Paul Ehrlich, Alexander Fleming und den anderen „Vätern“ der Antibiotika für ihre Forschungsarbeit dankbar sein.
„Heute beschäftigen uns jedoch weniger Berichte über Therapien, sondern Nachrichten über resistente Erreger“, bedauert Zahnarzt Dr. Markus Gau.

„Leider tragen auch unseren deutschen Zahnarztkollegen zum Problem bei: Sie verschreiben fast zehn Prozent der Antibiotika, obwohl einige der Präparate wegen riskanter Nebenwirkungen in der Kritik stehen. Das geschieht, weil sie häufig auf die Bestimmung des Erregers verzichten. Dadurch therapieren sie zu oft unpassend. Ein weiteres Problem: Zahnärzte wissen noch zu wenig über Resistenzen und kümmern sich nicht um alternative Behandlungsmethoden.“

Dr. Markus Gau setzt sich daher seit Jahren für Zahnfleisch-Behandlungen ohne Antibiotika ein: „In den meisten Fällen gelingt uns das auch. Wir sind heute in der Lage, eine Parodontitis so zu behandeln, dass kaum noch Erreger im Mund verbleiben. Dadurch kann ein gesundes Gleichgewicht entstehen, bei dem ‚gute‘ Bakterien die gefährlichen Erreger in Schach halten.“

Notwendig seien eine exakte Diagnose, die gezielte Behandlung mit der innovativen photodynamischen Therapie und eine individuell abgestimmte Nachsorge: „Wir wissen, dass wir damit dem Teufelskreis aus Parodontitis und Antibiotika eine sanfte, erfolgreiche Therapie entgegensetzen können.“

Mehr dazu: drs-gau.de/parodontitis


6. Dezember 2018: Datenschutz „in aller Munde“

Europaweit gibt seit diesem Jahr eine neue Datenschutz-Grundverordnung. Sie stärkt die Rechte von Verbrauchern und Patienten, indem sie mehr Transparenz zum Umgang mit Daten herstellt.
„In der Übergangszeit bedeutet das einigen Aufwand. Auch von unseren Patienten benötigen wir zur Verarbeitung ihrer Daten neue Einwilligungen“, erklärt Dr. Markus Gau.
Zahnärzte und Verwaltungsteam haben den Umgang mit Patientendaten in der Praxis mit dem neuen Recht abgeglichen. „Die Datensicherheit für die Patienten wird dadurch höher, Fehlerquellen beseitigt – und das ist auf jeden Fall sinnvoll.“


16. November 2018: Bei unerfülltem Kinderwunsch: Auch an Parodontitis denken!

Je älter Paare sind, die Nachwuchs bekommen möchten, desto mehr Zyklen kann es bis zu einer Schwangerschaft dauern.
Doch nicht nur die nachlassende Fruchtbarkeit der Partner kann zum Problem werden – Studien zeigen nun, dass Entzündungen im Mund eine Schwangerschaft verhindern können. „Bei Männern lassen sich die Keime aus der Mundhöhle im Sperma nachweisen“, erläutert Dr. Markus Gau. „Wird die Parodontitis erfolgreich behandelt, enthält eine Samenprobe auch wieder mehr gesunde Spermien.“
Auch bei Frauen kann es mit einer Schwangerschaft länger dauern oder gar nicht klappen. „Sie müssen zudem eine Fehl- oder Frühgeburt fürchten“, weiß Dr. Gau. „Für diese Paare können wir die Chancen entscheidend verbessern, Nachwuchs zu bekommen. Die notwendige Sicherheit geben weitere Kontroll- und Behandlungstermine während der Schwan­gerschaft. “


6. September 2018: Neue Studien: Implantate sind verlässlich, wenn …

So ehrlich sollten alle Mediziner sein, die operieren: Ja, es kann Komplikationen geben. Und nein: Nicht bei jedem Patienten ist jeder Wunsch erfüllbar.
„Zahnimplantate gelten als sehr sicherer chirurgischer Eingriff. Neue internationale Studien zeigen nun auf, was die Implantat-OP erfolgreich macht und was den Langzeiterfolg sichert. Sie sagen auch, welche Risiken Patienten bekannt sein sollten“, betont Dr. Markus Gau.
Diese vier zentralen Punkte sollten Patienten kennen:
1. Vorerkrankungen erst therapieren, dann implantieren
Bei Patienten mit einer ausgeprägten Zahnfleischentzündung (Parodontitis) reduziert eine vorherige Therapie das Risiko – wichtig ist, dass auch die Nachsorge gezielt erfolgt. Auch „Knirschen“ ist ein Risiko, das zuvor abgeklärt werden sollte.
2. Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko für Implantatverlust
Dr. Stefan Gau hält nichts von leeren Versprechungen: „Bei Rauchern leidet die Durchblutung der Mundhöhle. Dadurch steigt das Infektionsrisiko, aus dem Entzündungen und Knochenabbau resultieren können. Nichtrauchen ist vor einer Zahn- oder Implantat-OP die klügere Entscheidung.“
3. Spezialisten für Implantologie behandeln erfolgreicher
Spezialisierte Implantologen haben eine Misserfolgsrate von niedrigen drei Prozent. Bei allgemein praktizierenden Zahnärzten ist das Risiko für Implantatverlust mehr als doppelt so hoch, nämlich sieben Prozent.
4. Eine regelmäßige Nachsorge sichert den Langzeiterfolg
Zahnimplantate sind eine Investition, die gepflegt werden muss. Nur so bleibt die Zufriedenheit dauerhaft erhalten.

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15. August 2018: Aus unserem Team

Bild Stephanie Graling
Stephanie Graling hat durch den Umzug nach Euskirchen zur Praxis Gau gefunden: „Ich mag die familiäre Atmosphäre in dieser kleinen, netten Praxis.“ Die zahnmedizinische Fachangestellte genießt ihren abwechslungsreichen Job mit ganz unterschiedlichen Patienten und täglich neuen Aufgaben.
Auch privat ist sie kommunikativ: Sie liebt Unternehmungen mit ihren Freunden und geht gerne ins Kino.


Eveline Baranowski nutzt ein gut funktionierendes Familiennetzwerk, um trotz zweier kleiner Kinder an zwei Tagen als zahnmedizinische Fachangestellte zu arbeiten. „Die beiden sind drei und ein Jahr alt. Oma und Papa übernehmen je eine Hälfte der Betreuungszeit, damit ich Abschluss in meinem Beruf halten kann.“ Außerdem genießt sie das tolle Betriebsklima in der Praxis. Ihr Ausgleich sind die Kurse bei der Bundespolizei – „möglichst zwei Mal pro Woche!“


2. August 2018: Aus unserem Team

Ohne Ina Kisfeld als „gute Seele“ ist die Praxis Gau kaum vorstellbar. Und deshalb war es nur selbstverständlich, dass alle sie an ihrem runden Geburtstag gefeiert haben. „Erst hat mich mein Mann an meinem Geburtstag mit einer Reise nach Mallorca überrascht. Als ich wieder zurück war, folgten die Geschenke von meinen Chefs und den Kolleginnen.“ Das gesamte Team wünscht sich noch viele weitere gute Jahre miteinander!


20. März 2017: Implantat-Forschungsgruppe: immer einen Schritt voraus

Kaum ein chirurgisches Verfahren wird so intensiv weiterentwickelt wie die Implantologie. Dazu bringen sich implantierende Zahnärzte gezielt ein.
„Seit zehn Jahren arbeiten ausgewählte Zahnärzte bei ‚Peers‘ zusammen, einer internationalen Plattform für den Austausch von Erfahrungen, Fortbildung, Forschung und Wissenschaft“, erläutert Dr. Stefan Gau, der die Peers-Regionalgruppe leitet. „Bei unseren regelmäßigen Treffen diskutieren wir neue OP-Methoden und bessere Anwendungsmöglichkeiten.“ Dabei liegt der Fokus nicht nur auf verfeinerten OP-Techniken: „Es geht uns um schonende Verfahren für den Patienten, wie auch um Wege, Komplikationen von vorneherein auszuschließen“, so Dr. Gau.