Aktuell Archive - Zahnarzt Euskirchen - Zahnarzt Dr. Markus Gau und Zahnarzt Dr. Stefan Gau, M.Sc.

Kategorie: Aktuell

31. März 2020: Informationen zur Sicherheit beim Zahnarztbesuch

Generell gilt: Unnötige Wege, Termine und soziale Kontakte sollten aktuell besser unterbleiben, weil so Infektionsketten erfolgreich vermieden werden können.

John Ziebuhr, der Leiter des Instituts für Medizinische Virologie der Universität Gießen, sagt dazu: „Wenn man also keine Zahnschmerzen hat, sollte man aus meiner Sicht jetzt nicht zum Zahnarzt gehen. Vorsorgeuntersuchungen etwa müssen jetzt erstmal warten.“ Der Zahnarzt oder die Helferin sei durchaus gefährdet, sich bei einem infizierten Patienten anzustecken, führt Prof. Ziebuhr aus.

Angst vor dem Gang in die Praxis müsse man nicht haben, unterstreicht die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe: Man könne sich beim Besuch einer Zahnarztpraxis in Deutschland auf ein sehr hohes festgelegtes Hygieneniveau verlassen.

Der Patient könne sich daher kaum beim Zahnarzt anstecken: „Das Risiko einer Weitergabe an den Patienten ist vergleichsweise gering, wenn der Zahnarzt einen chirurgischen Mundschutz und Handschuhe trägt – sie kann aber nicht ganz ausgeschlossen werden“, so der Experte.

Grundsätzlich gilt: Zahnarztbesuche sind weiterhin möglich, betont die Bundeszahnärztekammer. Sie bittet aber Patienten, die Symptome haben, begründete Verdachtsfälle sind oder bestätigt an COVID-19 erkrankt sind, nicht in die Praxis zu kommen. Sie sollten sich zunächst telefonisch beim Zahnarzt melden. Er kann am besten entscheiden, wie weiter zu verfahren ist.


31. März 2020: Patienteninformation zu COVID-19

Liebe Patientinnen und Patienten,
durch die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen ist das Patientenaufkommen deutlich zurückgegangen. Aktuell behandeln wir vorrangig Notfälle und führen Schmerzbehandlungen sowie nicht aufschiebbare Therapien durch. Zusätzlich achten wir auf eine kurze Verweildauer in der Praxis und führen Sie möglichst direkt ins Behandlungszimmer.

Unsere Öffnungszeiten haben wir dafür ausgeweitet: Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr, sowie Montag, Dienstag und Freitag von 14 bis 18 Uhr.

Bitte haben Sie Verständnis, dass geplante Vorsorge-, Prophylaxe- oder Bleachingtermine verschoben werden. Wenn Sie Fragen zu Ihrer laufenden Behandlung haben oder Ihre Termine neu planen möchten, freuen wir uns auf Ihren Anruf.

Bitte bleiben Sie gesund und guter Dinge!

Ihr Team der Zahnärzte Gau

Hier finden Sie Informationen zur Sicherheit beim Zahnarztbesuch


6. März 2020: Antibiotika-Resistenz vorbeugen

Antibiotika gelten als hilfreiche Therapieunterstützung bei entzündlich bedingtem Knochenabbau (Parodontitis). Dagegen stehen Erkenntnisse, dass die Bakterien in den tiefen Zahnfleischtaschen resistent werden können, also durch viele Antibiotika nicht mehr abgetötet werden.
Die Poliklinik für Parodontologie der Universität Gießen wertete deshalb Befunde erkrankter Patienten aus zwölf Jahren aus.

Dr. Stefan Gau: „Die Forscher wollten herausfinden, ob Alter, Rauchen oder vorherige Krankenhausaufenthalte erkennbare Auswirkungen auf Resistenzen haben.“
Acht wichtige Antibiotika wurden untersucht. „Zu den wichtigen Erkenntnissen gehört für uns, dass ältere Menschen viel häufiger resistent werden. Auch bei den Jüngeren bis zu 40 Jahren hat leider fast jeder Zehnte bereits eine Resistenz entwickelt.“

Die Praxis Gau setzt weiterhin auf Vorbeugung: Denn wer gar nicht erst eine Zahnfleischentzündung entwickelt, braucht auch keine Antibiotika. „Antibiotika können Leben retten. Wir sollten sie deshalb sparsam und klug einsetzen.“ Bei Zahnfleischproblemen gebe es andere, geeignete Möglichkeiten.


14. Februar 2020: Aus unserem Team

Die zahnmedizinischen Fachangestellten sind für unsere Praxis besonders wichtig – schließlich sorgen sie nicht nur dafür, dass sich der Patient so wohl wie möglich fühlt. Sie achten auch darauf, dass jede Behandlung zügig und reibungslos ablaufen kann.

Unsere neue Kollegin Melissa Kirschgens liebt die Bandbreite ihres Berufs: „Ich mag besonders die Arbeit mit Kindern, freue mich allerdings auch sehr, wenn ich bei größeren chirurgischen Eingriffen assistieren darf.“

Kein Wunder, dass sie auch den Umgang mit verschiedenen Menschen spannend findet. In der Freizeit hat sie gerne ihre Freunde um sich, geht mit ihnen shoppen und trifft sich zum Tanzen.


31. Januar 2020: Warum die Zahnmedizin immer facettenreicher wird

Es ist zum Glück schon Jahrzehnte her, dass bei Karies großflächige Amalgamfüllungen entstanden und Zahngold fast ein Statussymbol war.
„Unsere Zahnmedizin ist individueller, zahnschonender und facettenreicher geworden“, resümiert Dr. Stefan Gau. Als Implantologe und Parodontologe mit zusätzlichen Masterabschlüssen ist er derzeit sehr gefragt. „Mit meinen Spezialisierungen habe ich vielfältige Möglichkeiten, Zähne zu erhalten oder fast unsichtbar zu ersetzen. Beides wird für Patienten ab etwa 40 Jahren wichtiger. Ab diesem Alter nehmen Zahnfleischentzündungen und der damit verbundene Zahnverlust deutlich zu.“

Die Jüngeren seien davon weniger betroffen, weil sie mit Individualprophylaxe groß geworden sind. „Zahnlose Menschen werden wir künftig kaum noch in der Praxis haben.“ Deshalb beschäftigt Stefan und Markus Gau, wie die Zahnmedizin der Zukunft aussieht: „Wir gehen davon aus, dass unsere Söhne in Zukunft weitere Schwerpunkte setzen werden.“ Einer studiert Zahnmedizin, der andere wird Zahntechniker – eine perfekte Kombination, weil beide Berufe aufeinander angewiesen sind.

Die Therapie des Kiefergelenks sei ein Zukunftsthema, ist Dr. Markus Gau überzeugt: „Zu mir kommen Patienten, die oft schon lange nach einer Therapie bei Kopf- oder Rückenschmerzen suchen. Weitere Gruppen sind Sportler und – leider! – junge Menschen nach kieferorthopädischen Behandlungen. Ihnen allen kann ich helfen, wenn das Kiefergelenk fehlbelastet oder blockiert ist.“
Diese individuellen Therapien würden künftig beim Zahnarzt immer wichtiger. Die Zahnärzte Gau sind dafür schon jetzt bestens aufgestellt.


6. Dezember 2019: QM in der Zahnarztpraxis

Als Beauftragte für das Qualitätsmanagement arbeitet Biljana Vesic vor allem hinter den Kulissen, kümmert sich um Dokumentationen, die Umsetzung von Vorschriften und die laufenden Verbesserungsprozesse. „Ich empfinde es als spannend und befriedigend, diese Abläufe gut im Griff zu haben. Daher freue ich mich so sehr, dass ich diese Tätigkeit mit meinem eigentlichen Schwerpunkt Prophylaxe verbinden kann.“

Die zweifache Mama empfindet unsere Praxis ohnehin schon fast als „zweites Zuhause“ und ist sogar vier Jahre lang täglich 100 Kilometer zur Arbeit gependelt. Nun wohnt sie in der Nähe und hat wieder mehr freie Zeit. „Meine Freizeit verbringe ich mit meinem Partner und meinem Hund, mit dem ich aktiven Schutzdienst praktiziere.“


25. November 2019: Bitte ans Bonusheft denken!

Das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende entgegen: Deshalb sollten Sie nicht zu spät einen Vorsorge- oder Prophylaxetermin vereinbaren, wenn Sie noch einen Stempel in Ihrem Bonusheft benötigen!
Bei Erwachsenen funktioniert das Bonusheft so: Wenn Sie Zahnarztbesuche über fünf Jahre lückenlos nachweisen können, erhöht sich der Festzuschuss zum Zahnersatz um 20 Prozent. Können Untersuchungen über zehn Jahre nachgewiesen werden, steigt der Zuschuss der Krankenkasse um insgesamt 30 Prozent.
Bei Kindern läuft es etwas anders: Für Kinder ab dem 6. Lebensjahr und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr gibt es ein spezielles Vorsorge-Programm, das sogenannte „IP-Programm“ (IP= Individualprophylaxe). Vorgesehen sind zwei Besuche beim Zahnarzt pro Jahr – also gibt es auch zwei Stempel jährlich!
Falls erforderlich, tragen wir natürlich Stempel nach – aber warten Sie bitte nicht zu lange damit!


2. Oktober 2019: Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündung: Wann hilft Homöopathie?

Zahnprobleme scheinen immer dann aufzutreten, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Wer möchte schon Zahnschmerzen im Urlaub oder eine lästige Zahnfleischentzündung?
Wer sich etwa scheut, am Urlaubsort den Zahnarzt aufzusuchen oder keine Medikamente nehmen kann, dem hilft vielleicht die Homöopathie bis zur Rückkehr. Dr. Stefan Gau: „Naturheilverfahren und Homöopathie können ermöglichen, Zahnprobleme übergangsweise zu lindern. Das kann auch in Schwangerschaft und Stillzeit helfen, wenn herkömmliche Schmerzmittel tabu sind.“
Bei Zahnschmerzen kann nach seiner Erfahrung eine homöopathische Behandlung helfen: „Bewährt haben sich Apis D12 oder Arnica D12. Sie kann man auch nach einem größeren Eingriff zur Linderung einnehmen.“ Zudem solle sich der Patient schonen.

Bei Apthen wisse die Homöopathie ebenfalls Rat: „Hier hilft vielen Patienten Apis/Belladonna cum Mercurio.“
Mercurius solubilis eigne sich grundsätzlich bei akuten Entzündungen – „aber bitte nach Rücksprache mit einem Heilpraktiker oder Arzt!“
Wenn die Beschwerden nicht nach wenigen Tagen abklingen, sollte immer ein Zahnarzt helfen!


9. September 2019: Schwarze Zahnpasta macht keine weißen Zähne

Aktivkohle gilt seit einiger Zeit als Zaubermittel beim „Detox, also dem Entgiften des Körpers. Gesichtsmasken werden im Zuge dieser Entwicklung ebenso eingefärbt wie Smoothies und Zahnpasta.
Doch gerade bei Zahnpasta sei das keine gute Idee: „In den wenigsten Aktivkohle-Zahnpasten ist zusätzlich Fluorid enthalten“, so Dr. Stefan Gau. „Wer damit zu häufig putzt, kann zum einen den Zahnschmelz regelrecht abreiben. Wenn dieser weniger wird und zum anderen Fluorid als wichtiger Baustein für feste Zähne fehlt, kann die Folge eine Karieserkrankung sein. Zudem kann es zu unangenehmen Zahnfleischentzündungen kommen.“
Sein Rat: „Statt irgendwelchen Moden zu folgen und sich quasi sich ein halbes Kohlenbergwerk in den Mund zu kippen, sollte man sich besser vom Zahnarzt beraten lassen, was den eigenen Zähnen guttut.“ Auch wenn das vielleicht nicht allzu „hipp“, sondern einfach nur vernünftig ist …


23. August 2019: Spiel, Satz & Spende: Dr. Markus Gau sucht Gegner

Wer tritt an gegen den früheren Tennis-Bundeligaspieler Dr. Markus Gau und gewinnt den „Pott“ für seinen Verein?

„Ich trete gegen bis zu sechs Gegner pro Jahr an“, erklärt Dr. Markus Gau seine Aktion „Spiel, Satz & Spende“. „Jeder Spieler sagt mir vorab, für welchen gemeinnützigen Verein er antritt und Spenden sammeln möchte. Für zwei durchgespielte Sätze erhält der Verein in jedem Fall eine Spende von 100 Euro, ganz gleich, wie das Match ausgeht.“

Doch dabei sein ist in diesem Fall nicht alles. Einsatz und Spielergebnis des Gegners zählen ebenfalls und können die Vereinskasse zusätzlich füllen: „Dem Verein meines stärksten Gegners spende ich nach Abschluss der sechs Spiele zusätzlich 300 Euro.“ Dafür zählt – wie sollte es anders sein – natürlich das Resultat der gespielten Sätze. Gewinnt jeder Spieler einen Satz, fällt die Entscheidung ganz klassisch im dritten Satz.

„Ich freue mich auf spannende Spiele und interessante neue Begegnungen“, so Dr. Markus Gau. Einmal monatlich wird sein Praxisteam ihm einen Gegner zulosen. „Ich bin gespannt, wer die Einladung annimmt und mir ein spannendes Match liefert.“

Ehrensache, dass Dr. Gau für die Platzreservierung und das Getränk danach sorgt.

Nun hofft das Praxisteam auf viele interessante Bewerbungen – hoffentlich auch für Vereine, die andere Schwerpunkte als den Sport haben!

Bewerbungen bitte hier